Die Mehrstufenklasse (MSK) wurde im Jahr 2016 auf Initiative der ehemaligen Direktorin Verena Maschek ins Leben gerufen und wird seit dieser Zeit von den Pädagoginnen Karin Zeiler und Alexandra Steineder geführt.
Die beiden erfahrenen - und vom Unterrichtssystem der Mehrstufigkeit überzeugten Pädagoginnen - haben im Laufe der Jahre ihr eigenes Konzept entwickelt, das jährlich evaluiert und adaptiert wird. Offene Lernsequenzen gehören ebenso dazu, wie Team- und Einzelarbeit. Differenziertes, inklusives und stärkenorientiertes Lernen sind die zentralen Elemente der Methode. Zur Erarbeitung neuer Lerninhalte werden die Kinder schulstufenweise zusammengefasst. Das Arbeiten im System der Mehrstufenklasse ermöglicht den Kindern in ihrem Stärkenbereich zu arbeiten und Unterstützung durch andere zu erfahren. Die Anwesenheit zweier Lehrpersonen bietet ebenfalls eine allumfassende Betreuungsmöglichkeit.
Der Unterricht in der Klasse beginnt jeden Morgen mit einer gemeinsamen Aktivität (Morgenkreis, Lied, …). Erst danach wird je nach Stundenverteilung gearbeitet. Inhalte in Deutsch und Mathematik werden mittels Mind-Maps vermittelt. Diese Pläne werden - ebenso wie erledigte Aufgabenblätter - in DUO-Mappen gesammelt und gehen so nicht verloren.
Die Kinder arbeiten in ihrem eigenen Tempo, müssen sich jedoch trotzdem an Zeitvorgaben halten und am Ende einer Erarbeitungsphase mittels Lernzielkontrolle ihr Können unter Beweis stellen und ihren Wissenserwerb überprüfen.
Auch in den anderen Gegenständen kommen verschiedenste Lernformen zum Einsatz. Kinderbücher, passend zu den Interessensgebieten der Schülerinnen und Schüler haben sich als zentrale Grundlage diverser Lernszenarien bewährt und bieten zudem Themen für Referate, Plakate, Lapbooks und motivierende Inhalte für die Gegenstände Musik und Kreatives Gestalten.
Am Ende eines jeden Schultages haben die Kinder die Möglichkeit, ihre persönliche Reflexion in ihr sogenanntes „LOG-Buch“ zu schreiben. Dieses, sowie die gesammelten Aufzeichnungen dienen als Grundlage für regelmäßige Leistungsgespräche (KinderElternLehrer-Gespräche/KEL).
Eine alternative Leistungsbeurteilung in Form von Pensenbüchern und Lernzielkatalogen werden ebenso, wie die allseits bekannte Ziffernbenotung eingesetzt.
„LEHREN BEDEUTET, EIN LEBEN FÜR IMMER ZU BERÜHREN“ Das ist das Kredo der Lehrerinnen, das sie Tag für Tag durch ihr Bemühen unter Beweis stellen. Ziel ist es, den Kindern ein selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Aneignen von Wissen unter Berücksichtigung ihrer Persönlichkeit in einem wertschätzenden Umfeld zu ermöglichen.
Für interessierte Eltern besteht die Möglichkeit, am Tag der offenen Klassentüren mehr über diese Unterrichtsform zu erfahren. Gerne können auf Anfrage auch persönliche Termine vereinbart werden.